Martinique
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Sprachaufenthalt in Martinique

Tauchen am Morgen, gutes Essen mit französischem Wein am Abend, vielleicht noch ein Besuch in der inseleigenen Rumbrennerei und ansonsten einfach Ausspannen an karibischen Stränden.

In den Kleinen Antillen, jener Inselkette, die das Karibische Meer vom Atlantischen Ozean trennt, liegt das paradiesische Martinique. Kilometerlange Sandstrände laden zum Entspannen ein. Die Insel mag eine Insel sein, doch sie gehört politisch zu Frankreich und für frankophile gibt es hier einiges an Kultur und französischer Lebensweise zu geniessen. Über die Jahrhunderte sind kulturelle Eigenheiten der dortigen Bevölkerung erhalten geblieben.

Offizielle Amtssprache ist Französisch, die nativen Einwohner sprechen aber unter sich das so genannte "Kreolisch", eine Mischung aus antikem Französisch, Englisch und verschiedenen afrikanischen Dialekten.

Martiniques Landschaft ist einzigartig. Vulkanischen Ursprungs, wird die Insel von dem noch immer schwelenden Montagne Pelée gekrönt, an dessen Krater man die schönsten Trekkingmomente erlebt. Unzählige Möglichkeiten zum Tauchen, Schnorcheln, Surfen machen aus jedem Sprachaufenthalt ein paradiesisches Erlebnis. Dies kleine, verträumte Eiland hat für jeden etwas zu bieten.

Facts

Einwohner392,291
Fläche1,128 km2
HauptstadtFort-de-France
Yalea empfiehltFort-de-France

Französisch lernen in

Sprachkurse - Fort-de-France

Fort-de-France

Paradisiaque - Sonne und Karibikstrände in der Hauptstadt Martiniques

Martinique - Reiseführer

Einreisebestimmungen

Martinique ist ein französisches Departement. Die Einreise unterliegt den gleichen Bestimmungen wie im Mutterland Frankreich. Reisende aus den EU-Ländern und der Schweiz benötigen lediglich ihren Personalausweis oder Reisepass. Reisende aus anderen Ländern benötigen einen gültigen Reisepass und ein Visum. Dieses ist in den Botschaften Frankreichs erhältlich. Für jede nicht dort wohnhafte Person ist ein Hin- und Rückflugticket Pflicht. Mehr Informationen findest du jeweils aktualisiert auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, beim Eidgenössischen Department für ausländische Angelegenheiten der Schweiz oder beim Aussenministerium der Republik Österreich. de | ch | at

Sicherheit

Martinique ist ein sehr sicheres Reiseziel. Es wird jedoch empfohlen, sich nach Anbruch der Dunkelheit nicht mehr abseits der Hotelanlagen und Restaurantbereiche aufzuhalten, da ausserhalb viele Bettler zu finden sind.

Gesundheit

Es sind keine Impfungen obligatorisch, jedoch sollten die grundsätzlichen Impfungen hinsichtlich einer notwendigen Auffrischung überprüft werden. Die Insel verfügt über ein sehr gutes medizinisches Versorgungssystem, jedoch sprechen oder verstehen nicht alle Ärzte Englisch.

Währung

Die offizielle Währung ist der Euro. Gängige Kreditkarten werden in den meisten Geschäften akzeptiert. Überall auf den Inseln gibt es Geldautomaten.

Öffentlicher Verkehr

Zwischen Martinique und den umliegenden Inseln gibt es Fähr- und Flugverbindungen. Die Insel verfügt über einen Busservice innerhalb der Städte und zwischen den Städten. Von morgens bis gegen 18:00 Uhr fahren außerdem die von vielen Einheimischen gern genutzten Sammeltaxen.

Strom

Die Spannung beträgt, wie in Frankreich und auf dem europäischen Festland, 220V.

Kultur

Auf Martinique erwartet dich ein kultureller Festschmaus. Französisch angehaucht mit karibischen Zutaten verfeinert sind Cuisine, Musik und Sprache der Insel einfach einzigartig. Die Musikrichtung, Zouk genannt, entstand einstmals auf Martinique und Guadeloupe als eine Mischung aus karibischem und US-amerikanischem Musikstil. Heutzutage werden mehr elektronische Mittel wie Synthesizer und digitale Elemente verwendet. Das Essen orientiert sich stark am französischen Stil, die kreolische Seite der örtlichen Küche besteht hauptsächlich aus Meeresfrüchten, einschliesslich Currygerichte und in Teig gebackenem Obst.

Geschichte

Erste Besiedlungen auf Martinique können bis 4000 v. Chr. nachgewiesen werden. Zu den ersten Einwohnern zählen die Arawak gefolgt von den Kariben im 10. Jh. Im Jahre 1502 setzte dann Christoph Kolumbus als erster Europäer seinen Fuss auf die Insel, womit für Martinique ein neues Zeitalter einsetzte. Seit der Kolonialisierung durch Frankreich im Jahr 1635 ist Martinique bis auf drei kurze Perioden fremder Besatzung in französischem Besitz. Zuckerrohr wurde angebaut, was der Insel einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte und teilweise dazu führte, dass um 1660 fast die gesamte einheimische Bevölkerung ausgerottet war. 1685 wurde der sogenannte "Code Noir" verabschiedet, mit dem die Sklaverei in den französischen Kolonien bestätigt wurde. Diese wurde erst am 22. Mai 1848 endgültig abgeschafft. Seit 1946 zählt Martinique zu einem der französischen Überseedépartements und gilt politisch als Teil des Mutterlandes.

Gesellschaft

Die gebürtigen Einwohner Martiniques werden "Kreolen" genannt, bedingt durch die Mischung französischer und afrikanischer Einflüsse. Die Bevölkerung ist zu ca. 80 % afrikanischer und 15% indischer oder afro-indischer Herkunft (in Martinique „coolies“ genannt, überwiegend im Osten der Insel). Den kleinsten Teil, etwa 5%, bilden die auf Martinique geborenen Weißen, die von der kolonialen Oberschicht abstammen und Béké genannt werden. Sie lassen sich auf etwa 30 Familien zurückführen. Daneben leben europäische Zuwanderer vom Festland (Frankreich) und nach Martinique entsandte französische Staatsbeamte auf der Insel. Aufgrund des im regionalen Vergleich sehr hohen Lebensstandards zieht Martinique – wie die anderen französischen Départements Guadeloupe und Französisch-Guayana – auch Zuwanderer aus der Region an, vor allem aus Haiti.

Religion

85% der Bevölkerung sind römisch-katholisch, 10,5% protestantisch (hauptsächlich Adventisten). Je 0,5 % bekennen sich zum Islam und zum Hinduismus.

Politik

Martinique ist eine französische Überseeregion und ein französisches Überseedépartement. Region und Département sind als Gebietskörperschaften für dasselbe Territorium zuständig, haben jedoch getrennte Institutionen – den Regionalrat (conseil régional) bzw. den Generalrat (conseil général) des Départements mit 45 Abgeordneten –, die ihre jeweiligen Kompetenzen unabhängig voneinander wahrnehmen. Als Vertreter der Zentralregierung fungiert der Präfekt. Martinique entsendet vier Vertreter in die französische Nationalversammlung und zwei in den Senat.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Martiniques hängt hauptsächlich vom Tourimus und vom Anbau von Bananen ab. Daneben sind Rohrzucker, Rum und Ananas weitere wichtige landwirtschaftliche Produkte. Im Jahr 2005 lag das Bruttoinlandsprodukt bei 18.455 Euro pro Einwohner.

Martinique - Fotos


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